Faser Geschichten und Geschichte

Schlagwort: Spinnen (Seite 5 von 6)

Spinnen – weben!

Spinnenweben sind ein interessanter Rohstoff und nicht nur lästig oder gar schmutzig.

Hier ein Auszug aus dem Entwurf für ein Buch „Fritz träumt“:

….

Was macht der Mann denn da? Er ist aufgestanden. Was betrachtet er denn das Tor so genau? – Das muss Fritz genauer wissen und macht sich auf den Weg Richtung Tor. Es ist das Spinnenweben, was die Aufmerksamkeit des Mannes erregt.
Der Mann schaut lockend zu Fritz, dessen Knopfaugen zu leuchten beginnen.

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Dornröschen – und der Schwindel mit dem Spinnrad

„Die Königstochter soll sich
in ihrem 15. Jahr an einer
Spindel stechen und tot hinfallen.“

 

In Märchenbüchern wird zur Illustration des Märchen meist ein Spinnrad gezeigt. Im Text wird aber von einer herum springenden Spindel erzählt wird.
An einem Spinnrad gibt es aber keine Spitze, an der man sich stechen kann. Das Märchen ist vermutlich auch älter als die Technik des Spinnrades.

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Alles Garn oder nicht?

Kammgarn und Streichgarn sind zwei verschiedene Spinnverfahren.

 

Kammgarn

hier ist das Ausgangsprodukt der Kammzug.

Da die Fasern parallel liegen und keine kurzen Fasern enthalten sind, ist das Endprodukt glatt und kann sehr fein ausgesponnen werden.

So ergibt sich ein feiner glatter Stoff.

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Von der Wolle zum Krempelband geklickt

Im schleswig- holsteinischem Löwenstedt steht eine Krempelband- Maschine.

An einem Tag der offenen Tür entstanden folgende Fotos. Diese altertümlich wirkende Maschine stellt aus der Schafwolle des eigenen Betriebes unter andern Krempelband her, welches sich gut verspinnen lässt.

Doch zunächst muss die Wolle aufgelockert werden. Dies geschieht hier mit Hilfe einer anderen Maschine.

 

Auflockern

Auflockern

Auf den Walzen der elektrisch betrieben und recht lauten Maschine wird dann zunächst ein Vlies hergestellt. Dieses wird dann anschließend durch einen sehr großen Trichter zu einem Krempelband verarbeitet.

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