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Faser Geschichten und Geschichte

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Schlagwort: Färben (Seite 1 von 2)

Hamburg – Farben, Bänder, Tücher

Hamburg ist eine Reise wert, das ist so. Auch Schafsnase zieht es gelegentlich nach Hamburg, meist auf der Suche nach Wolle oder Fasern.

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Mix an Begriffen über Färben, Weben…

Anilinfarben

Im 19. Jh. erfundene Farben. Sie waren die ersten chemischen Farben zum Färben von textilien Rohstoffen, hergestellt aus den Bestandteilen des  Steinkohle-Teers.

Faserstoffe

hierunter versteht man die Gesamtheit der Fasern, die spinnbar sind, z.B. Seide, Baumwolle, Wolle, Flachs u.a.

Gelbholz

wird auch gelbes Brasilholz genannt. Er gehört in die Gruppe der Färbemaulbeerbäume. Er wächst u.a. in Mexiko, auf den Antillen und in Süd-Brasilien. Das Holz ist schwefelgelb.

Gerstekorn

ist eine Bindungsart der Leinwandbindung., die Übersprünge bildet. Diese Bindung wurde früher häufig für Handtücher genutzt.

Kattun

ist ein leichter Baumwollstoff dessen ursprüngliche Heimat Indien ist. Cattun ist englisch Baumwolle.

Kermes

ist eine Schildlaus, früher diente sie zum Färben roter Töne. Sie lebt auf der Stecheicheln.

Rotholz

zu dieser Gruppe Bäume zählen der Fernambukholz-Baum aus Westindien und der aus Ostindien stammende Sappanholzbaum. Sie färben Braunrot und waren vor der Erfindung der Anilinfarben sehr wichtige Färbemittel.

Ryan/Ryen

ist eine Webtechnik, bei der lange Fäden eingeknüpft werden. Die Bezeichnung wird auch für Knüpfteppich aus Skandinavien verwendet. Wahrscheinlich ist die Technik schon bei den Wikingern angewandt worden.

Tuchmacher

sind Handweber, die ausschließlich Wolle verarbeiteten durften. Die änderte sich erst in der Neuzeit. Zu Zeit der Zünfte durften die Tuchmacher nicht die von ihnen gewebte Stoffe zerschneiden. Dieses Recht stand den Gewandschneiden zu.

Gewandschneider

er konnte auch Tuchmacher sein. Nur er war berechtigt, die Stoffe an Endverbraucher zu verkaufen.

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

Khalil Gibran

 

 

 

Weberhusten

Die kalten und nebligen Tage sind wieder da. Mit ihnen erreichen uns Erkältungen, Schnupfen und Husten. Der Weberhusten hat nichts mit Infektionen in diesem Sinn zu tun. Weberhusten ist eine umweltbedingte Erkrankung der Lunge.

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Indigo, Färbemittel mit langer Geschichte

Hier einige Auszüge aus der Geschichte des Färbemittels:

Indigo zählt ca. seit 4000 Jahren zu den Färbemitteln der Menschen.

Ungefähr seid dieser Zeit züchten die Asiaten den Indigostrauch. Die Indigopflanze gehört zu de Familie der Hülsenfrüchte. Die Staude wird bis zu 150 cm hoch und hat rosa bis rote Blüten. Ihre Heimat ist Indien, China und das tropische Afrika. Die Blätter enthalten den Stoff Indican. Indigo ist ein organischer Küpenfarbstoff.

Über Syrien zum Beispiel kann der Farbstoff in den frühen Jahren (1200) nach Europa.

Erst im 16. Jh. kam der Farbstoff in größeren nach Europa. Mit der Einfuhr größerer Mengen des Indigofarbstoffes wurde die Färberei mit dem Färberwaid verdrängt.

1978 konnte Adolf von Baeyer erstmalig synthetischen Indigo herstellen. 1897 wurde das synthetische Indigo komplett als Farbstoff eingeführt.

Seid der Antike wird in Indien Indigo benutzt.

Die Maya im frühen Mittelamerika erhitzten ein Gemisch aus Blättern der Indigopflanze zusammen mit dem Mineral Palygorskit und Copal. Sie stellten so das Pigment Mayablau her, das zum Bemalen von Wänden und Färben von Keramiken diente, also rituellen Zwecken dienten. Die Priester der Maya färbten die Opfergaben einschließlich der zu opfernden Menschen blau. Die huldigten damit dem Regengott Chaak.

Indigofärbung kannte das antike Ägypten.Die Ägypter färbten ihr hochwertiges Indigo aus den Meeresschnecken der Gattung Murex. In Mumien der Ägypter, 2500 vor Christus, wurden mit Indigo gefärbte Bänder gefunden.

Heute ist Indigo allgegenwärtig: in unserer geliebten Jeanshose.

Wo Blumen blühen,
lächelt die Welt.

Ralph Waldo Emerson

Farben-Schnipsel

Der Sommer ist die Zeit der bunten Farben. Hier einige kleine Anmerkungen zum Thema Farben in der Färberei von Textilien:

Purpur

bedeutet „hochrot“ und kommt vom Lateinischen „purpurn“ oder Griechischen „porphyra“den Namen für Purpurschnecke.

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Idee für ein Arbeitsbuch zum Thema Färben

Vor einigen oder besser gesagt vor vielen Monaten habe ich angefangen einen Entwurf für ein Arbeits- und Fotobuch zu erstellen.

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… Safran macht den Kuchen gehl…

Backe, backe Kuchen,
der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen,
der muß haben sieben Sachen:
Eier und Schmalz,
Butter und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl.
Schieb, schieb in’n Ofen rein!

Ein Kinderlied aus alten Zeiten, gebacken wird mit 7 Zutaten. Die letzte der Zutaten in der Aufzählung ist Safran. Safran ein Küchengewürz, ist teuer und färbt die Speisen (z.B. spanische Paella) dunkelorange bis goldgelb.

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Bogolan, ein Stück Afrika und ?

Bogolan

auch mit Schlamm hergestellt oder Schlammtuch genannt.
Es ist eine Färbetechnik, die im Süden und Osten von Mali und den angrenzenden Gebieten praktiziert wird. Hier ist die Heimat des Bogolan.
Bogolan ist ein Wort des Volksstammes der Bambara, die am Niger im Südosten von Mali und im Nachbargebiet in Bukina Faso leben. Es ist ein Wort, das sich aus „bogo“ für Schlamm und „lan“ für gemacht zusammensetzt.
Bogolanfini heißen so Lehmstoffe, bezeichnet damit die Färbetechnik. Im englischen auch als „mudchloth“ bezeichnet.

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Kurz gesagt

Berber glauben,
dass schwarze Schafe in einer Herde den „Bösen Blick“ auf sich ziehen und ihn neutralisieren. So schützen die schwarzen Schafe die ganze Herde.
Bei den Berbern ist Teppichweben/-knüpfen Frauenarbeit vom Aufziehen der Kette bis zum Abnehmen des fertigen Teppichs. Alle weiteren Arbeiten z.B. Waschen und Fransen machen ist Männerarbeit.

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Fast Fashion in Hamburg

Anfang Oktober stand ein Besuch der Ausstellung „Fast Fashion“ in Hamburg an. Leider hatte  ich mich im Vorfeld für den falschen Fotoapparat entschieden. Nun sind die Fotos nicht sehr gut geworden. Ich möchte sie aber dennoch zeigen, da mir die Ausstellung gut gefallen hat und sie ein sehr wichtiges Thema anspricht.

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Thema von Anders Norén.