Ein Bauer wohnte auf einem Hof, oben zwischen den Bergen, nirgends aber wird erwähnt, wie er oder der Hof hießen. Der Bauer war unverheiratet, hatte aber eine Hausmeisterin, die Hildur hieß, von deren Geschlecht man nichts wußte. Sie stand dem inneren Hausstand vor und war flink in allen Dingen. Sie war beim Gesinde des Hofes beliebt, und bei dem Bauern auch, aber es war nie zu merken, daß das Verhältnis zwischen ihnen die Grenzen der Schicklichkeit überschritt. Sie war aber auch eine gesetzte Frau, ziemlich in sich gekehrt, doch freundlich im Verkehr.
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Hier sitz‘ ich am Felsenhange,
Die Schafe grasen umher;
Mein Herz ist trüb und bange,
Mein junges Herze ist schwer.
Dieser Satz gilt als eine Vorhersage von Kenneth the Sallow, genannt Brahan Seer.
Gelebt haben soll der Schotte Anfang des 17. Jh., seine Existenz wird jedoch angezweifelt. Seine Vorhersagungen bzw. Weissagungen sind noch heute bekannt.
In der Ruhe Tal geboren,
Wer verließe je das Tal?
Drängte sich nach Kron‘ und
Purpur in des Hofes goldnen Saal?
Es war einmal ein Schafhirte, der wohnte in einer hübschen Hütte mitten im Wald. Sein Herr hatte mit ihm ausgemacht, das er für jedes Schaf, das geboren werde, dreißig Heller Lohn bekomme, für jedes, das verloren gehe, dreißig Heller abgezogen erhalte.
Manchmal ist es schön in alten Unterlage zu blättern:
Die Sintflut ist eine Geschichte, die wir aus der Bibel kennen. Auch die Inka kannten in ihren Mythen eine Sintflut.
Ein leichter Nieselregen lässt den Deich trostlos aussehen. Es ist ganz still überall. Die Schafe sind unter sich. Doch Fritz kann einen bunten Regenschirm hinten am Deichtor erkennen. Mit dem Regenschirm schützt sich ein älterer Herr, eingehakt bei seiner Frau, vor dem Regen. Mittlerweile sind sie in der Nähe von Fritz zum Stehen gekommen.
Es war einmal ein König, welcher einen alten, kränklichen Schafhirten hatte. Als dieser starb, brauchte man einen andern Hirten, denn die Schafe konnten unmöglich ohne Hüter bleiben. Der König ließ daher in seinem Land bekanntmachen, daß der alte Schäfer gestorben sei und er einen neuen in Dienst nehmen werde.