Schafsnase

Faser Geschichten und Geschichte

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Schlagwort: Spinnen (Seite 1 von 6)

Allerleirah

Es war einmal ein König, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so schön, daß sich ihres Gleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, daß sie krank lag, und als sie fühlte daß sie bald sterben würde, rief sie den König und sprach ‚wenn du nach meinem Tode dich wieder vermählen willst, so nimm keine, die nicht eben so schön ist, als ich bin, und die nicht solche goldene Haare hat, wie ich habe; das mußt du mir versprechen.‘ Nachdem es ihr der König versprochen hatte, that sie die Augen zu und starb.

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Der Marien-Faden

Hierbei handelt es sich nicht um ein neues Strickgarn, eher um eine jahreszeitenabhängige Naturerscheinung.

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Weben und Spinnen in der Literatur

Immer wieder begegnen uns Texte in denen Spinnen und Weben als Aufgaben der Frauen genannt werden, auch Göttinnen spinnen und weben. Frigga z.B. spinnt und Athene wird als Himmlische Weberin genannt.

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Spinnlieder, Webergedichte, Märchen von Schafen

Nun ist sie fertig, die Sammlung mit Gedichten, Geschichten, Märchen und einiges mehr.

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Handspindel, gezeichnet

Der Aufbau einer Handspindel:

Schema-Zeichnung des Aufbau einer Handspindel

Arbeitsblatt download: als PDF

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Maulbeerbäume – Lebensquelle der Seidenraupen

Sie gehören zu der Pflanzengattung der Maulbeergewächse, genau wie die Feige.

Maulbeerbäume werden meistens als Busch oder Strauch angebaut. Sie wachsen so schneller sind besser zu ernten, erreichen eine Höhe von 6 bis 15 Meter. Der Maulbeerbaum ist frostempfindlich, daher nicht für raue Klimabereiche geeignet (Subtropische und tropische Heimat). Er ist pflegeintensiv und benötigt einen nährstoffreichen Boden.

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Die Spinnerin

 

Rinne sanft, du weiche Welle,
Schöner Flachs durch meine Hände,
Daß ich dich mit stiller Schnelle
Fein zum goldnen Faden wende!
Du Begleiter meiner Tage
Wirst nun bald zum Tuch erhoben,
Dem ich alle Lust und Klage
Singend, betend eingewoben.
Wie so schwer bist du von Tränen.
Schwer von Märchen und von Träumen,
Wie so schwer vom schwülen Sehnen
Nach des Lebens Myrtenbäumen!
Ahnt wohl er, du traute Linne,
Welch geheimnisvolle Dinge,
Welchen Schatz der tiefsten Minne
Ich mit dir ins Haus ihm bringe?
Kühler Balsam seinen Wunden
Sollst du werden, mein Gewebe –
Wohl ihm, daß er mich gefunden
Unter dieses Gartens Rebe!
Wie durchdringt mich das Bewußtsein,
Daß ich ganz sein Glück soll werden
Und das Kleinod seiner Brust sein,
Und sein Himmel auf der Erden!

Nur diesen letzten Rocken
Noch spinnt der Mädchenfleiß,
Dann schmiegt euch, meine Locken,
Dem grünen Myrtenreis!
Ich habe lang gesponnen
Und lange mich gefreut:
Zum Bleichen an der Sonnen
Liegt meine Jugendzeit.
Hat er wohl auch das Seine
Mit treuem Mut getan?
Betreten schon die eine,
Des Mannes Ehrenbahn?
Hat innig er begriffen
Die Arbeit seiner Zeit?
Hat er das Schwert geschliffen
Zum letzten Kampf bereit?
Weh ihm, wenn er nicht rechten
Für unsere Freiheit will!
Weh ihm, wenn er nicht fechten
Für sein gewissen will
Dann mag mein Liebster minnen
Nur auf und ab im Land
Und dies mein bräutlich Linnen
Wird dann sein Grabgewand!

Gottfried Keller

 

Das Linnen nach Eduard Schmidt-Weißenfelz

Ein Leineweber konnte sich wohl rühmen, von gar vornehmem und uraltem Geschlecht des Handwerks zu sein. In der Geschichte aller Völker, die zu einem Kulturzustand übergingen, hat immer das Linnen und damit die Faser der Pflanze, aus der es gewonnen wird, eine große Rolle gespielt. Die erste Hausindustrie auf Erden war das Weben; der erste Luxus, der unter den Völkern entstand, war die Kleidung aus Linnen; der erste Aufschwung des Handels über das Meer von Volk zu Volk geschah durch die Leinwand, welche den Schiffen Segel gab und durch den Hanf, der die Taue lieferte.

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Das Hafenschlagen

Die Mädchen sind zu Rocken,
Im Schulzenhaus sitzen sie,
Und, wie die Räder, stocken
Auch ihre flinken Mäuler nie.
Sie plaudern und sie plappern,
Es tönt wie Hasenklappern,
Doch sind wir Hasen nicht davor erschrocken.
Die Mädchen sind zu Rocken,
Sie sitzen dort im Schulzenhaus,
und außen gehen die Flocken
Durch Lüfte nieder grob und kraus.
Sie drehen gute Fäden
Und spinnen lose Reden,
Sie streichen mit der Hand die braunen Locken.

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Muschelseide, Faser aus dem Meer

(Byssus oder Byssos, aus dem griechisch-latain für reiner Flachs)

wird auch Seeseide genannt. Gewonnen wird die Faser aus den Haftfäden, dem Faserbart (Byssus) der größten Muschel des Mittelmeeres, der Steckmuschel Pinna nobilis. Aristoteles beschrieb sie als „seidentragende Muschel“. Andere Namen dieser Muschel sind „Spinnerin aus der See“ oder „Seeseidenraupe“.

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Thema von Anders Norén.