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Faser Geschichten und Geschichte

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Schlagwort: Spinnen (Seite 1 von 5)

Handspindel, gezeichnet

Der Aufbau einer Handspindel:

Schema-Zeichnung des Aufbau einer Handspindel

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Maulbeerbäume – Lebensquelle der Seidenraupen

Sie gehören zu der Pflanzengattung der Maulbeergewächse, genau wie die Feige.

Maulbeerbäume werden meistens als Busch oder Strauch angebaut. Sie wachsen so schneller sind besser zu ernten, erreichen eine Höhe von 6 bis 15 Meter. Der Maulbeerbaum ist frostempfindlich, daher nicht für raue Klimabereiche geeignet (Subtropische und tropische Heimat). Er ist pflegeintensiv und benötigt einen nährstoffreichen Boden.

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Die Spinnerin

 

Rinne sanft, du weiche Welle,
Schöner Flachs durch meine Hände,
Daß ich dich mit stiller Schnelle
Fein zum goldnen Faden wende!
Du Begleiter meiner Tage
Wirst nun bald zum Tuch erhoben,
Dem ich alle Lust und Klage
Singend, betend eingewoben.
Wie so schwer bist du von Tränen.
Schwer von Märchen und von Träumen,
Wie so schwer vom schwülen Sehnen
Nach des Lebens Myrtenbäumen!
Ahnt wohl er, du traute Linne,
Welch geheimnisvolle Dinge,
Welchen Schatz der tiefsten Minne
Ich mit dir ins Haus ihm bringe?
Kühler Balsam seinen Wunden
Sollst du werden, mein Gewebe –
Wohl ihm, daß er mich gefunden
Unter dieses Gartens Rebe!
Wie durchdringt mich das Bewußtsein,
Daß ich ganz sein Glück soll werden
Und das Kleinod seiner Brust sein,
Und sein Himmel auf der Erden!

Nur diesen letzten Rocken
Noch spinnt der Mädchenfleiß,
Dann schmiegt euch, meine Locken,
Dem grünen Myrtenreis!
Ich habe lang gesponnen
Und lange mich gefreut:
Zum Bleichen an der Sonnen
Liegt meine Jugendzeit.
Hat er wohl auch das Seine
Mit treuem Mut getan?
Betreten schon die eine,
Des Mannes Ehrenbahn?
Hat innig er begriffen
Die Arbeit seiner Zeit?
Hat er das Schwert geschliffen
Zum letzten Kampf bereit?
Weh ihm, wenn er nicht rechten
Für unsere Freiheit will!
Weh ihm, wenn er nicht fechten
Für sein gewissen will
Dann mag mein Liebster minnen
Nur auf und ab im Land
Und dies mein bräutlich Linnen
Wird dann sein Grabgewand!

Gottfried Keller

 

Das Linnen nach Eduard Schmidt-Weißenfelz

Ein Leineweber konnte sich wohl rühmen, von gar vornehmem und uraltem Geschlecht des Handwerks zu sein. In der Geschichte aller Völker, die zu einem Kulturzustand übergingen, hat immer das Linnen und damit die Faser der Pflanze, aus der es gewonnen wird, eine große Rolle gespielt. Die erste Hausindustrie auf Erden war das Weben; der erste Luxus, der unter den Völkern entstand, war die Kleidung aus Linnen; der erste Aufschwung des Handels über das Meer von Volk zu Volk geschah durch die Leinwand, welche den Schiffen Segel gab und durch den Hanf, der die Taue lieferte.

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Das Hafenschlagen

Die Mädchen sind zu Rocken,
Im Schulzenhaus sitzen sie,
Und, wie die Räder, stocken
Auch ihre flinken Mäuler nie.
Sie plaudern und sie plappern,
Es tönt wie Hasenklappern,
Doch sind wir Hasen nicht davor erschrocken.
Die Mädchen sind zu Rocken,
Sie sitzen dort im Schulzenhaus,
und außen gehen die Flocken
Durch Lüfte nieder grob und kraus.
Sie drehen gute Fäden
Und spinnen lose Reden,
Sie streichen mit der Hand die braunen Locken.

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Muschelseide, Faser aus dem Meer

(Byssus oder Byssos, aus dem griechisch-latain für reiner Flachs)

wird auch Seeseide genannt. Gewonnen wird die Faser aus den Haftfäden, dem Faserbart (Byssus) der größten Muschel des Mittelmeeres, der Steckmuschel Pinna nobilis. Aristoteles beschrieb sie als „seidentragende Muschel“. Andere Namen dieser Muschel sind „Spinnerin aus der See“ oder „Seeseidenraupe“.

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Sommerzeit ist Wikingerzeit

 

 

 

 

 

 

 

Kadendisteln in Haithabu

Kadendisteln in Haithabu

Am Webstuhl

Am Webstuhl

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Kinderlieder vom Spinnen

Spinnerlied

Hurre, hurre, hurre!
Schnurre, Rädchen, schnurre !
Trille Rädchen, lang und fein,
Trille fein ein Fädelein,
Mir zum Busenschleier.

Hurre, hurre, hurre!
Schnurre, Rädchen, schnurre !
In und außen blank und rein
Muß des Mädchens Busen sein,
Wohl deckt ihn der Schleier.

Hurre, hurre, hurre!
Schnurre, Rädchen, schnurre !
Weber, webe zart und fein,
Webe fein das Schleierlein
Mir zur Kirmesfeier.

Hurre, hurre, hurre!
Schnurre, Rädchen, schnurre !
In und außen blank und rein,
Fleißig, fromm und sittsam sein
Locket wackre Freier.

Gottfried August Bürger

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Vom Spinnrad

Drei Winter, vier Sommer, drei Äpfel am Baum
Jetzt komm‘ ich zu mei’m Schatz aus dem Arbeitshaus heim
Vom Spinnrad, vom Spinnrad, vom Spinnrad, trira
vom Spinnrad, vom Spinnrad, vom Spinnrad, halt’s an.
Jetzt hat mich mein Vater ins Arbeitshaus gegeben
das wegen meinem lustigen und liederlichen Leben
zum Spinnrad…

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Tiere im Himalaya

Pashmina

bezeichnet ein Tuch aus Kaschmir oder Kaschmir-Seide.
Das Wort „Pashmina“ stammt ursprünglich aus dem persischen Dialekt und bedeutet „Wolle“ oder „aus Wolle gefertigt“ – persisch: „pashm“ = „Wolle“.
Die Bezeichnung hat sich über Nepal und Nordindien verbreitet und ist heute ein Begriff für Tücher aus Kaschmirwolle (klassisch zu 70%) und Seide (klassisch zu 30%). Die Wolle ist das Unterhaar der Kaschmirziege.

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Thema von Anders Norén.