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Faser Geschichten und Geschichte

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Schlagwort: Baumwolle (Seite 1 von 2)

Weberhusten

Die kalten und nebligen Tage sind wieder da. Mit ihnen erreichen uns Erkältungen, Schnupfen und Husten. Der Weberhusten hat nichts mit Infektionen in diesem Sinn zu tun. Weberhusten ist eine umweltbedingte Erkrankung der Lunge.

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Faserarten, mal anderes erklärt

Fasern lassen sich auf unterschiedliche Weisen einteilen.

Hier zwei Möglichkeiten:

Rätsel-Baum Faserarten

Faserarten Rätsel Download: als  PDF

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Krapp- eine alte Färbepflanze

Krapp ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Rötegewächse. Sie wird auch Echte Färberröte oder Färberkrapp genannt. Ihr Name „Rubia tinctorum“ stammt aus dem Lateinischem und bedeutet „Röte der Färber“. Ihre Heimat ist der Orient und der östliche Mittelmeerraum.

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Der kleine Baumwollfaden

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der war mit sich und der Welt unzufrieden. Er hatte Angst, daß es mit ihm einfach zu nichts reicht, so wie er war:

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gun cotten

gun cotten
wird mit dem Namen Schießbaumwolle übersetzt bzw. bezeichnet, was nicht wirklich richtig ist (IUPAC-Nomenklatur).
Es handelt sich bei der Schießbaumwolle um einen Salpetersäureester der Cellulose.

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Afrikanischer Zehenwebstuhl

Dieser Schmalband-Webstuhl ist ein Arbeitsgerät der Männer, so sagt es die Tradition.
Er ist ganz Westafrika verbreitet und zählt zu den Trittwebstühlen.

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Bogolan, ein Stück Afrika und ?

Bogolan

auch mit Schlamm hergestellt oder Schlammtuch genannt.
Es ist eine Färbetechnik, die im Süden und Osten von Mali und den angrenzenden Gebieten praktiziert wird. Hier ist die Heimat des Bogolan.
Bogolan ist ein Wort des Volksstammes der Bambara, die am Niger im Südosten von Mali und im Nachbargebiet in Bukina Faso leben. Es ist ein Wort, das sich aus „bogo“ für Schlamm und „lan“ für gemacht zusammensetzt.
Bogolanfini heißen so Lehmstoffe, bezeichnet damit die Färbetechnik. Im englischen auch als „mudchloth“ bezeichnet.

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Zeitgeschichtliches zur Baumwolle

5800 v. Chr. sind die ältesten Funde von Stoffresten und Baumwollkapseln in Tehuaca, Mexiko.

5000 v. Chr. war Baumwolle bereits in Indien bekannt, erste Funde ca.
3000 v. Chr. in Indien. Indien gilt als Ursprungsland der Baumwoll- Kultur.

800 v. Chr. indische Literatur erwähnt die Baumwolle.

573- 591 n.Chr. in der Frankengeschichte des Bischofs Gregor von Tour Historiarnum Libri, Decem, Buch IX 6, erscheint die Nennung eines Betrügers mit einem Mantel aus Baumwolle.

8.- 10. Jh. brachten die Araber Baumwolle aus Persien mit nach Nordafrika, Sizilien und Südspanien.

1181 Hospitalirterordnungen jedes Johanniterpriorat des Abendlandes hat eine bestimmte Anzahl von Tuchballen für Bettzeug der Kranken des Jesurusalemers Spital.

12. Jh. Handel zwischen Arabien und Europa und Baumwollproduktion in Oberitalien (bereits mit Arbeitsteilung).

Ab 1300 Textilherstellung in Spanien.

1312-1377 entstanden Aufzeichnungen unter Edward III. von England mit Baumwolle als Füllmaterial für Matratzen und Material für Kleidung.

1783/84 gründete Johann Gottfried Brüggelmann in Ratingen die 1. europäische Baumwoll- Spinnerei.

1792 Erfindung der Entkörnungsmaschine für Baumwolle durch den Amerikaner Ely Withney.

1844 Erfinder John Mercer behandelte erstmals Baumwolle mit Natronlauge, so entstand das Mercerisieren (die Baumwolle bekommt einen seidigen Glanz).

1861-1865 im nordamerikanischer Bürgerkrieg werden Hanf und Flachs aus der Lüneburger Heide über Hamburg nach Amerika verschifft.

Leben heißt nicht zu warten,

dass der Sturm vorüberzieht,

sondern lernen,

im Regen zu tanzen.

Baumfasern, gibt es das?

 

Tapa – Rindenbaststoff

In Polynesien und Melanesien werden Stoffe aus Rindenbast hergestellt, die Tapa genannt werden. Als Ausgangsstoff dient hauptsächlich der Papiermaulbeerbaum, aber auch verschiedene andere Bäume, z.B. Maulbeerbaum (tong.- hiapo).

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Auflösungen zum Fragebogen

 

Heute nun wie versprochen die Auflösungen als PDF als Download.

 

Jemanden zu helfen,

bedeutet nicht,

sich selbst zu vernachlässigen.

Afrikanisches Sprichwort

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Thema von Anders Norén.