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Faser Geschichten und Geschichte

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Schlagwort: Faden (Seite 1 von 2)

Spinnen-weben 2.Teil

Heute schreibe ich  den 2. Teil von Fritzchen Geschichte „Spinnen-weben“.

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Der Marien-Faden

Hierbei handelt es sich nicht um ein neues Strickgarn, eher um eine jahreszeitenabhängige Naturerscheinung.

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Widder, eine kleine Geschichte

Lange Zeit „weidete“ ein kleines Schaf mit dem Namen Fritz in meinen Kopf. Fritz sollte der Held einer größeren Geschichte werden. Heute stelle ich einen Teil daraus vor.

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Es ist nicht der rote Faden

Durch eine Geschichte zieht sich ein roter Faden, es sollte so sein.

Hier geht es um den Faden in einem anderen Zusammenhang. Der Faden ist auch eine Maßeinheit.

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Der kleine Baumwollfaden

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der war mit sich und der Welt unzufrieden. Er hatte Angst, daß es mit ihm einfach zu nichts reicht, so wie er war:

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Maulbeerbäume – Lebensquelle der Seidenraupen

Sie gehören zu der Pflanzengattung der Maulbeergewächse, genau wie die Feige.

Maulbeerbäume werden meistens als Busch oder Strauch angebaut. Sie wachsen so schneller sind besser zu ernten, erreichen eine Höhe von 6 bis 15 Meter. Der Maulbeerbaum ist frostempfindlich, daher nicht für raue Klimabereiche geeignet (Subtropische und tropische Heimat). Er ist pflegeintensiv und benötigt einen nährstoffreichen Boden.

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Fingerschlaufen, Fingerflechten oder Fingerloop

Kordeln dieser Herstellungstechnik wurden in London gefunden. Sie stammen aus dem späten 12. Jh. bis ins frühe 15. Jh.
Die Kordel wird dicker, wenn dickeres Garn verwendet wird. Die Kordeln sind sehr reißfest. Es gibt verschiedene Techniken beim Flechten.

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Tundeln, eine Flechttechnik

ist eine Flechttechnik zur Herstellung von Nesteln, Schnüren, Bordüren und Verzierungen. Diese wurden unter anderen für Urkunden benötigt.

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Die Spinnerin

 

Rinne sanft, du weiche Welle,
Schöner Flachs durch meine Hände,
Daß ich dich mit stiller Schnelle
Fein zum goldnen Faden wende!
Du Begleiter meiner Tage
Wirst nun bald zum Tuch erhoben,
Dem ich alle Lust und Klage
Singend, betend eingewoben.
Wie so schwer bist du von Tränen.
Schwer von Märchen und von Träumen,
Wie so schwer vom schwülen Sehnen
Nach des Lebens Myrtenbäumen!
Ahnt wohl er, du traute Linne,
Welch geheimnisvolle Dinge,
Welchen Schatz der tiefsten Minne
Ich mit dir ins Haus ihm bringe?
Kühler Balsam seinen Wunden
Sollst du werden, mein Gewebe –
Wohl ihm, daß er mich gefunden
Unter dieses Gartens Rebe!
Wie durchdringt mich das Bewußtsein,
Daß ich ganz sein Glück soll werden
Und das Kleinod seiner Brust sein,
Und sein Himmel auf der Erden!

Nur diesen letzten Rocken
Noch spinnt der Mädchenfleiß,
Dann schmiegt euch, meine Locken,
Dem grünen Myrtenreis!
Ich habe lang gesponnen
Und lange mich gefreut:
Zum Bleichen an der Sonnen
Liegt meine Jugendzeit.
Hat er wohl auch das Seine
Mit treuem Mut getan?
Betreten schon die eine,
Des Mannes Ehrenbahn?
Hat innig er begriffen
Die Arbeit seiner Zeit?
Hat er das Schwert geschliffen
Zum letzten Kampf bereit?
Weh ihm, wenn er nicht rechten
Für unsere Freiheit will!
Weh ihm, wenn er nicht fechten
Für sein gewissen will
Dann mag mein Liebster minnen
Nur auf und ab im Land
Und dies mein bräutlich Linnen
Wird dann sein Grabgewand!

Gottfried Keller

 

Das Hafenschlagen

Die Mädchen sind zu Rocken,
Im Schulzenhaus sitzen sie,
Und, wie die Räder, stocken
Auch ihre flinken Mäuler nie.
Sie plaudern und sie plappern,
Es tönt wie Hasenklappern,
Doch sind wir Hasen nicht davor erschrocken.
Die Mädchen sind zu Rocken,
Sie sitzen dort im Schulzenhaus,
und außen gehen die Flocken
Durch Lüfte nieder grob und kraus.
Sie drehen gute Fäden
Und spinnen lose Reden,
Sie streichen mit der Hand die braunen Locken.

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