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Faser Geschichten und Geschichte

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Schlagwort: Spinnrad (Seite 1 von 2)

Allerleirah

Es war einmal ein König, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so schön, daß sich ihres Gleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, daß sie krank lag, und als sie fühlte daß sie bald sterben würde, rief sie den König und sprach ‚wenn du nach meinem Tode dich wieder vermählen willst, so nimm keine, die nicht eben so schön ist, als ich bin, und die nicht solche goldene Haare hat, wie ich habe; das mußt du mir versprechen.‘ Nachdem es ihr der König versprochen hatte, that sie die Augen zu und starb.

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Ein Hauch Antike auf dem Deich, Neues von Fritzchen

Schulferien bei den Menschenkindern, denkt Fritz. Viele Familien sind bei dem sonnigen Wetter und dem frischen Wind draußen unterwegs.

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Vom Dachboden auf den Laufsteg

Die Ausstellungstücke müssen ausziehen. Doch zuvor gruppieren sich einige Stücke nochmal für ein paar Fotos. Hier eine Auswahl:

Haspel aus dem Rheinland

Haspel aus dem Rheinland

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Lieblingsthema in Liedern: Die Spinnerin

Volkslied aus Niedersachsen

Zum Arzt kam einst gegangen
Ein schöner junger Mann,
Um Heilung zu erlangen;
Denn er war schlimm daran.
Und als der Arzt ihn fragte:
„Wo kommen sie daran?“
Da sagte der Geplagte:
„Wohl auf der Spinnerei,
Wohl auf der guten
Wohl auf der guten Spinnflachsweberei„.
Des Morgens in der Frühe
Da wollt ich auch mal hin,
Wohl zu der Kaffeemühle,
Dahin steht mir mein Sinn.
Da begegnet mir ein Mädchen,
Das war so bleich und blaß.
Und als ich sie nur fragte:
„Von woher kommt denn das?“
Das kommt von der guten,
Das kommt von der guten Spinnflachsweberei.“

 

Lied der jungen Spinnerin

Ich bin die junge Spinnerin
Und drehe goldene Fäden,
Hätt’ einer noch so wilden Sinn,
Ich fange dennoch jeden.
Vor meiner Spindel wirrem Saus
Vergehen ihm die Sinne,
Ich nehm’ ein Fädlein blos heraus
Und halt dabei nicht inne.
Ich bind’ den Schlimmen an den Stuhl
Und lass’ ihn nimmer weiter,
Mein Spinnrad saust, es geht die Spul’,
Ich sing mein Liedlein heiter.
Der Eingefangne wird so still,
Weiß nicht, wie ihm geschehen,
Bis ich ihn wieder lassen will,
Bleibt er mir ruhig stehen.

Martin Greif

 

Kinderlieder vom Spinnen

Spinnerlied

Hurre, hurre, hurre!
Schnurre, Rädchen, schnurre !
Trille Rädchen, lang und fein,
Trille fein ein Fädelein,
Mir zum Busenschleier.

Hurre, hurre, hurre!
Schnurre, Rädchen, schnurre !
In und außen blank und rein
Muß des Mädchens Busen sein,
Wohl deckt ihn der Schleier.

Hurre, hurre, hurre!
Schnurre, Rädchen, schnurre !
Weber, webe zart und fein,
Webe fein das Schleierlein
Mir zur Kirmesfeier.

Hurre, hurre, hurre!
Schnurre, Rädchen, schnurre !
In und außen blank und rein,
Fleißig, fromm und sittsam sein
Locket wackre Freier.

Gottfried August Bürger

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Vom Spinnrad

Drei Winter, vier Sommer, drei Äpfel am Baum
Jetzt komm‘ ich zu mei’m Schatz aus dem Arbeitshaus heim
Vom Spinnrad, vom Spinnrad, vom Spinnrad, trira
vom Spinnrad, vom Spinnrad, vom Spinnrad, halt’s an.
Jetzt hat mich mein Vater ins Arbeitshaus gegeben
das wegen meinem lustigen und liederlichen Leben
zum Spinnrad…

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Spinnlied für fleißige Mädchen

Was höre ich surren,

Im Takte und knurren,

Als kämen im Bunde

Viel Kätzchen und Hunde

Zumal auf mich ein!

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Aus der Spinnrad- Geschichte

Spinnräder im Garten

Ende des 12. Jh. breitete sich das Spinnrad aus dem Orient kommend immer weiter in Europa aus.
Im 13. Jh. wurde das Spinnrad in vielen Städten Europas durch die Zünfte verboten:

1224 in Venedig,1256 in Bologna,1268 in Paris,1288 in Abbeville und 1292 Siena.
1349 stand im „Livre des metiers“ in Brügge, dass die Wolle die mit dem Rad gesponnen wurde, zu schwach, ungenügend gezwirnt, ungleichmäßig und knotig sei. Möglicherweise sollte mit den Verboten die Heimarbeit der Frauen geschützt werden, die Wolle per Handspindel herstellten. Konkurrenz durch preisgünstigere Massenware war schon damals ein Thema.

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Maria spinnt Ballade von Karl Gottfried Leitner

 

Einst sitzt im Stübchen, schlicht und klein

Stankt Annens frommes Töchterlein

Maria, einsam und bedacht,

den Rocken leer zu sehn vor Nacht.

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Dornröschen – und der Schwindel mit dem Spinnrad

„Die Königstochter soll sich
in ihrem 15. Jahr an einer
Spindel stechen und tot hinfallen.“

 

In Märchenbüchern wird zur Illustration des Märchen meist ein Spinnrad gezeigt. Im Text wird aber von einer herum springenden Spindel erzählt wird.
An einem Spinnrad gibt es aber keine Spitze, an der man sich stechen kann. Das Märchen ist vermutlich auch älter als die Technik des Spinnrades.

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Thema von Anders Norén.