Fakten zu Jeanshosen

1/5 der Baumwollrohwolle wird für Jeanshosen verbraucht.

Klassiker – Jeans: 5- Pocket: – 2 Taschen vorn, 2 Taschen hinten, 1 Coinpocket für Münze oder Taschenuhr.

Jeans, so nannten Amerikaner die Hosen der italienischen und französischen Seeleute mit einem Bezug auf die italienische Hafenstadt Genua. Genua war der Hauptausfuhrhafen von Denim– Stoffe.

100,–€ Jeanshose – Wo steckt das Geld?

50%

Einzelhandel, Verwaltung, Mehrwertsteuer

 25%

Markenname, Verwaltung, Werbung

 13%

Material und Gewinn der Fabrik im Billiglohnland

 11%

Transport

 1%

Arbeiterin

Quelle: CCC aus Textil-Fibel 3, Greenpeace

Ein paar Zeit- Daten zum Thema Jeans

Levi Strauss

hieß eigentlich Löb Strauß (geb. 26.2.1829, Buttenheim bei Bamberg, gest. 1902) stammt aus Franken und war das siebte Kind in der bettelarmen jüdischen Hausierer- Familie.

Er ging 1847 als Auswanderer nach San Francisco (mit der Mutter und 2 Schwestern). Dort betrieb die Familie gemeinsam ein Textilgeschäft.

1853 zog er im Goldrausch nach Kalifornien an die Westküste. Er nannte sich jetzt Levi. Mit seinem Schwager und Bruder eröffnete er die Firma „Levi Strauss & Co.“

Dort fertigte er robuste Arbeitshosen (zunächst Overalls) für die Goldgräber an.

1870: ersten Jeans mit orangefarbenen Nähgarn .

1890: Einführung der „Levi`s 501 und als Markenname eingetragen .

1920: der Begriff BLUE JEANS wird geprägt .

1930: die Hosenträger werden durch einen Gürtel ersetzt.

1948: Albert Sefranek, Urvater der deutschen Jeans, tauschte mit einem amerikanischem GI 6 Flaschen einheimischen Schnaps gegen 6 Amihosen.

So hatte er seine ersten Schnittmuster und erhielt heftigen Protest von seiner Schwiegermutter.

1953: erste Jeanshose für Mädchen/Frauen von der Firma Mustang Jeans hergestellt.

1955: erste Cordjeans wurde hergestellt.

1961: erste Stretchjeans wurde produziert.

1981: ersten Jeans werden mit Bimsstein und Enzymen gewaschen, die Stone Washed Optik entsteht.

Zunächst wurden die Hosen aus Hanf, später aus brauen Zeltplanen.

Später, ca. 1873, wurde die Zeltplane durch indigo- gefärbter Baumwollstoffe Denim abgelöst. Dies ist ein sehr robuster Stoff in Köperbindung. Genannt wurden die Hosen „Genes“ und waren aus dem Stoff „Serge de Nimes“ (Gewebe aus der Stadt Nimes, Südfrankreich, ca seit 1600) kurz Jeans.

Jacob Davis (ein Schneider aus Riga, 1834- 1908, arbeitete in Reno, Nevada, USA) verstärkte 1870 die Hosentaschen mit Nieten von Pferdegeschirren.

Gemeinsam mit Levi Strauss meldete er die Hose am 20. Mai 1873 zum Patent an. Davis hatte allein nicht das Geld für das Patent (75,- Dollar).

Die Farbe der echten Jeans ist Indigo.

Eine Denim- Jeans ist immer in Köperbindung.

Die Denimjeans wird aus einem blauen Kettfaden und einem roh weißem Schussfaden hergestellt. Der Kettfaden ist nur an der Oberfläche gefärbt, der Kern des Faden ist weiß.

Je öfter der Faden in die Farbe getaucht wird, um so dunkler wird der Faden.

Zeitweise war das Tragen von Niethosen in der Schule und auf Tanzveranstaltungen unter bestimmten Umständen in der DDR verboten.

Schauspieler wie James Dean und Marlon Brando steigerten den Bekanntheitsgrad der Jeans enorm. Sie waren Idole in den 1950er und 1960er Jahren und trugen neben Lederjacken und T- Shirt Jeanshosen.

Ein einziges Blättchen Erfahrung ist mehr wert,

als ein ganzer Baum voller guter Ratschläge.

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