Faser Geschichten und Geschichte

Kategorie: Gedichte und Märchen (Seite 8 von 10)

Der blühende Flachs Friedrich Adolph Krummacher

Auf, kommt in die Felder und blühenden Au’n

Das liebliche Pflänzchen der Mädchen zu schaun!

Es wächset und es grünet so freundlich und zart,

Jungfräulich-bescheiden in eigener Art.

Laut rauschet vom Golde der Ähren das Land.

Still grünet das Pflänzchen in schlichtem Gewand;

Doch trägt es ein Krönlein von himmlischen Blau,

Des Krönleins Gestein ist der funkelnde Tau.

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Die alte Dame

Eine alte Dame wohnte zusammen mit ihrem alten Schaf in einem großen Haus. Eines Tages ging sie auf den Speicher, um ein bisschen sauber zu machen.

Da entdeckte sie eine uralte Vase, die sie sofort anfing sauber zu rubbeln.
Auf einmal machte es „Pflub“ und ein großer, blauer Geist kam aus der Vase geschossen. Der Geist erklärte der alten Frau, dass sie nun drei Wünsche frei habe, weil sie ihn aus der Vase gerettet habe.

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Spinnen – weben!

Spinnenweben sind ein interessanter Rohstoff und nicht nur lästig oder gar schmutzig.

Hier ein Auszug aus dem Entwurf für ein Buch „Fritz träumt“:

….

Was macht der Mann denn da? Er ist aufgestanden. Was betrachtet er denn das Tor so genau? – Das muss Fritz genauer wissen und macht sich auf den Weg Richtung Tor. Es ist das Spinnenweben, was die Aufmerksamkeit des Mannes erregt.
Der Mann schaut lockend zu Fritz, dessen Knopfaugen zu leuchten beginnen.

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Dornröschen – und der Schwindel mit dem Spinnrad

„Die Königstochter soll sich
in ihrem 15. Jahr an einer
Spindel stechen und tot hinfallen.“

 

In Märchenbüchern wird zur Illustration des Märchen meist ein Spinnrad gezeigt. Im Text wird aber von einer herum springenden Spindel erzählt wird.
An einem Spinnrad gibt es aber keine Spitze, an der man sich stechen kann. Das Märchen ist vermutlich auch älter als die Technik des Spinnrades.

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