Faser Geschichten und Geschichte

Autor: Gabriele Franke (Seite 36 von 45)

1864 – Deutsch-Dänischer Krieg

Österreichische und preußische Truppen (Deutscher Bund) standen im Krieg mit den dänischen Truppen (Königreich Dänemark).
Voran gegangen war eine Verfassungsänderung im Parlament in Kopenhagen: Schleswig sollte zu einem integralen Bestandteil Dänemarks werden. So zogen die dänischen Soldaten in jenem bitter kalten Winter 1863/64 in den Krieg (Kriegsausbruch 1.2.1864).

Bilder aus der Museumsausstellung inDannewerk, 2014

Bilder aus der Museumsausstellung inDannewerk, 2014

Schutz vor dieser klirrenden Kälte gaben die Uniformen nur bedingt. Sie bestanden aus Leinenhemd mit Stehkragen und Halsbinde, einer Wollhose ohne Gürtel aber mit Hosenträgern, sowie einem Waffenrock aus Wollstoff mit Koppel und goldenen Knöpfen und einer Schirmmütze au Wolle. Jeder Soldat hatte einen Tornister und einen Brotbeutel für persönliche Verpflegung und private Dinge. Die Truppe war Selbstversorger, auch für die Pferde mussten sie sorgen.

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Strickgabel für sie und ihn

Die Strickgabel für sie

Mit der Strickgabel lassen sich reißfeste Schnüre im 2- Maschensystem herstellen.
Diese Technik ist schon sehr alt. Bei heutigen Wikingern kann man sie gelegentlich sehen.

Die Finger, eine gekaufte Strickgabel oder eine Astgabel dienen als Werkzeug. Der Faden wird von hinten durch das Loch in der Strickgabel gezogen und mit dem Daumen festgehalten.

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Kumihimo – alte japanische Flechtkunst

Mit diesem Kunsthandwerk lassen sich Kordeln und Bänder flechten und weben.

Gearbeitet wird auf unterschiedlichen Flechtstühlen, auf denen bestimmte Muster entstehen, die nicht auf dem jeweils anderen entstehen können. Die Flechtstühle heißen Takadai und Kakudai, der Flechthocker Marudai. Die Ursprünge des Kumihimos liegen in China. Die Technik kam im 6 Jt. nach Japan. Zum Schließen und Befestigen der Kimonos und Rüstungen nutzten die Japaner keine Knöpfe sondern Bänder.

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Die alte Dame

Eine alte Dame wohnte zusammen mit ihrem alten Schaf in einem großen Haus. Eines Tages ging sie auf den Speicher, um ein bisschen sauber zu machen.

Da entdeckte sie eine uralte Vase, die sie sofort anfing sauber zu rubbeln.
Auf einmal machte es „Pflub“ und ein großer, blauer Geist kam aus der Vase geschossen. Der Geist erklärte der alten Frau, dass sie nun drei Wünsche frei habe, weil sie ihn aus der Vase gerettet habe.

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Manila, ein Faser-Steckbrief

 

Manila ist eine Hartfaser, die aus den Blattscheiden der Faserbanane gewonnen wird, bekannt als Musa-Faser.

Anbaugebiete:
Philippinen, Java, Borneo, Nordamerika, Ostafrika, Mexiko, Brasilien, Indien und Indonesien.

Der Fasername ist nach dem Hauptausfuhrhafen Manila der Hauptstadt der Philippinen, benannt.

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Seidenflicken – kurz aber interessant

Seide ist zärtlicher als jede Männerhand.
Elmar Kupke

 

Halbseidene Stoffe

hier besteht der Schussfaden aus z.B. Leinen,
Seidenstoffe haben einen Seidenschuss.
Geh aus, mein Herz, und suche Freud

Die Bäume stehen voller Laub /
Das Erdreich decket seinen Staub
Mit einem grünen Kleide.
Narcissus und die Tulipan,
Die ziehen sich viel schöner an /
Als Salomonis seyde.

Paul Gerhadt, 1653

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