Faser Geschichten und Geschichte

Kategorie: Fasern (Seite 4 von 9)

Maulbeerbäume – Lebensquelle der Seidenraupen

Sie gehören zu der Pflanzengattung der Maulbeergewächse, genau wie die Feige.

Maulbeerbäume werden meistens als Busch oder Strauch angebaut. Sie wachsen so schneller sind besser zu ernten, erreichen eine Höhe von 6 bis 15 Meter. Der Maulbeerbaum ist frostempfindlich, daher nicht für raue Klimabereiche geeignet (Subtropische und tropische Heimat). Er ist pflegeintensiv und benötigt einen nährstoffreichen Boden.

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Eichenbast – älter als Flachs

Eichenbast ist eine Bastfaser (Sklerenchmfasern). Menschen in Mitteleuropa nutzten sie schon in der Jungsteinzeit (ungefähr die Zeit in der der Mensch sesshaft wurde, weg vom Jäger und Sammler), also lange bevor sie die Flachsfaser nutzten. Ungefähr zur gleichen Zeit verwendeten die Menschen unter anderen auch Lindenbast.

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Beim Flachsbrechen

Wenn im Oktober die Arbeit des Flachsbrechens bei einer eigens hierzu gebauten Feuerstätte im Freien, die je einer Familie abwechlungsweise zur Benutzung zustand, vorgenommen wurde, so halfen außer den bestellten Lohnbrecherinnen noch angesehene Bauerntöchter mit, welche man Ehrenbrecherinnen nannte.

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Das Linnen nach Eduard Schmidt-Weißenfelz

Ein Leineweber konnte sich wohl rühmen, von gar vornehmem und uraltem Geschlecht des Handwerks zu sein. In der Geschichte aller Völker, die zu einem Kulturzustand übergingen, hat immer das Linnen und damit die Faser der Pflanze, aus der es gewonnen wird, eine große Rolle gespielt. Die erste Hausindustrie auf Erden war das Weben; der erste Luxus, der unter den Völkern entstand, war die Kleidung aus Linnen; der erste Aufschwung des Handels über das Meer von Volk zu Volk geschah durch die Leinwand, welche den Schiffen Segel gab und durch den Hanf, der die Taue lieferte.

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Die Flachsdarre von Kirchhost

Die Flachsdarre (auch Brakofen genannt) ist die einzige erhaltene Darre in Schleswig Holstein.
Die gut erhaltene Anlage steht in der Gemeinde Groß Wittensee, Kreis Rendsburg-Eckernförde. Zu Beginn des 19. Jh. standen in vielen Kirchspielen solche Öfen.

Die Ernte des Flachs erfolgte Ende Juli/Anfang August mit dem Braunwerden des Flachses. Nach dem Reepen und Rotten wurden die Stängel gebrochen.

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