Schurwolle

darf nur Wolle genannt werden, die vom lebenden Schaf geschoren wurde. Hier sind die Fasern der Wolle intakt.

Reißwolle

oder auch Recyclingwolle ist wiederverwendete Wolle. In diesem Fall ist die Faser nicht mehr intakt. Die Fasern werden durch Reißen von Wollabfällen oder Wolle gewonnen.

Gerberwolle/Schwitzwolle/Kalkwolle oder Schwödewolle

Gerberwolle wird in Gerbereien gewonnen. Es handelt sich um Schafwolle, die durch ein chemisches Verfahren (Schwöde) bei der Lederherstellung gewonnen wird. Sie wird nicht abgeschnitten. Sie ist brüchig und nicht wertvoll, da sie die Eigenschaften der Schafwolle nicht mehr hat.

Sterblingswolle

wird von verstorbenen Tieren gewonnen. Des weiteren gibt es noch Haut- oder Schlachtwolle. Diese Wolle wird nach dem Schlachten gewonnen.

Merinowolle

ist eine Feinwolle. Ihre Eigenschaften sind fein, weich, kurz staplig, stark gekräuselt. Sie wird für Kleidung verwendet. Die Faserfeinheit liegt bei 14,5 bis 23,5 Mikrometer.

Cheviotwolle

ist eine Wolle mit den Eigenschaften langstaplig, wenig gekräuselt, kräftig und glänzend. Zu den Rassen gehören z.B. die Shetland-Schafe. Die Schafe stammen u.a. aus den englisch-südschottischen Grenzgebiet, den Cheviot Hills. Verwendet werden die Fasern in der Teppich- und technischen Industrie. Sie wird auch Grobwolle oder Schlichtwolle genannt.

Crossbredwolle

ist eine Mischwolle aus Merino und Cheviotwolle. Sie ist mittellang, mittelstark und wenig gekräuselt und nicht so weich. Zu diesen Rassen gehören z.B. das Coburger Schaf. Die Feinheit liegt bei 24 bis 40 Mikrometer.

Das, was wir heute sind,
folgt aus den Gedanken,
denen wir gestern nachgingen
und unser gegenwärtiges Denken
bestimmt unser Leben,
wie es morgen sein wird.

Buddhistische Weisheit