Bastfasern werden auch Sklerenchymfasern genannt. Vertreter diese Gruppe sind unter anderen Ramie, Hanf oder Flachs.

Bast nennt man die unter der Rinde oder Borke liegende Schicht. In den Stängeln der krautigen Gewächse hört die Entwicklung des Bastes auf, wenn die Pflanze ihre volle Größe erreicht hat.
Der Bast lässt sich in der Regel durch Abschälen der Pflanze gewinnen. Er zeichnet sich durch besondere Widerstandskraft gegen Fäulnis und eine hohe Reißfestigkeit aus.

Eine Bastfaser, die häufig in Italien verwendet wurde, ist der Besenginster.
Aus der Mittelsteinzeit (ca. 10000- 5500 v.Chr.) bekannte Netz- und Reusen-Funde sind vermutlich Weidenbast, da zu der Zeit nur wenige Linden wuchsen.
Funde von Lindenbast lassen sich in der Jungsteinzeit nachweisen. In dieser Zeit wurde auch Eichenbast verwendet.

Fischernetze auf Texel, heute nicht mehr aus Pflanzenfasern

Fischernetze auf Texel, heute nicht mehr aus Pflanzenfasern

Fischer beim Netzeflicken, Texel 2006

Fischer beim Netzeflicken, Texel 2006

 

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Buddhistisch Weisheit