Hätte es im Jahre 799 Zeitungen gegeben, wäre dies eine mögliche Leserfrage aus dem „Paderborner Königsbote“ gewesen:
„Beim Besichtigen eines dieser Grubenhäuser fiel unserem Reporter folgender Gegenstand auf, den er nicht identifizieren konnte.“
Faser Geschichten und Geschichte
Hätte es im Jahre 799 Zeitungen gegeben, wäre dies eine mögliche Leserfrage aus dem „Paderborner Königsbote“ gewesen:
„Beim Besichtigen eines dieser Grubenhäuser fiel unserem Reporter folgender Gegenstand auf, den er nicht identifizieren konnte.“
Tweed ist ein sehr strapazierfähiger (oft reicht lüften), Schmutz unempfindlicher (Flecken lassen sich rausreiben), wasserabweisender (hoher Lanolingehalt – Wollfett), reißfest (durch zusätzliches Zwirnen) Stoff.
Tweed ist ein reiner Wollstoff in Streichgarnqualität. Die Wollfasern werden nicht gekämmt, so wie es beim Kammgarn gehandhabt wird, sondern nur kardiert. Kardieren wird auch als Streichen bezeichnet. So bleiben die kurzen Fasern erhalten. Dies ist ein Charaktermerkmal des Stoffes. Er wird dadurch rau, unregelmäßig und haarig in der Oberfläche.
Männer ihr könnt lustig lachen,
Wenn die Weiber fleißig sein,
Wenn sie schönen Leinwand machen,
Halten sich am Leibe rein,
Wenn sie lieblich anzusehen
Und im reden freundlich sein,
Nett auf ihren Füßen gehen,
Lieben ihren Mann allein.
Das eigentliche Weben ist das Einbringen der Schussfäden.
Der Schussfaden befindet sich z.B. auf einer Spule in einem Schiffchen. Führt man das Schiffchen durch die Kettfäden wickelt sich der Faden ab. Das Gewebe entsteht dadurch, dass die Kettfäden unterschiedlich angehoben werden, bevor der Schussfaden eingeführt wird. Den Abstand zwischen den Kettfäden, der beim Heben entsteht, nennt man Fach.
Befindet sich der Schussfaden im Fach, wird er angeschlagen, das heißt an das bereits bestehende Gewerbe geschoben. Diese Verkreuzung der Fäden nennt man Bindung.

kleiner Webstuhl mit Beschriftung
Hier sind noch einige Fotos von der Ausstellung im Schleswiger Graukloster/Rathaus.
Vor 5 Jahren habe ich alle damals gesammelte Stücke, Texte und Fotos probeweise aufgebaut. Ich hoffe, dass die Sammlung weiter wächst und noch inetessanter wird. Gerne nehme ich Sach- Spenden an (ohne Spendenquittung, da ich als Einzelperson nicht berechtigt bin.). Sobald sich ein passender Raum findet, wird die Sammlung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Bei der Herstellung von Bändern unterscheiden wir Brettchenweberei und Weberei mit dem Webkamm. Die Technik des Webkamms ist viel einfacher als die der Brettchen. Der Webkamm wird auch Gatterkamm oder Grödelkamm genannt. Er ist ein einfaches Arbeitsgerät aus Holz mit Schlitzen und Löcher im Wechsel.
ist eine Webtechnik die unabhängig von Webrahmen und Webstuhl ist.
Als Webgerät dienen Brettchen mit Löchern in den Ecken. Brettchen mit bis zu 10 Löchern wurden früher verwendet. Häufig hatten sie 3, 4 oder 6 Ecken und waren aus Holz, Horn, Knochen, Leder, Elfenbein oder Bronzeblech.