Faser Geschichten und Geschichte

Schlagwort: Weben (Seite 7 von 7)

Tweed – raue Schönheit aus Wolle

Tweed ist ein sehr strapazierfähiger (oft reicht lüften), Schmutz unempfindlicher (Flecken lassen sich rausreiben), wasserabweisender (hoher Lanolingehalt – Wollfett), reißfest (durch zusätzliches Zwirnen) Stoff.

Tweed ist ein reiner Wollstoff in Streichgarnqualität. Die Wollfasern werden nicht gekämmt, so wie es beim Kammgarn gehandhabt wird, sondern nur kardiert. Kardieren wird auch als Streichen bezeichnet. So bleiben die kurzen Fasern erhalten. Dies ist ein Charaktermerkmal des Stoffes. Er wird dadurch rau, unregelmäßig und haarig in der Oberfläche.

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Weben, weben, weben…

Das eigentliche Weben ist das Einbringen der Schussfäden.

Der Schussfaden befindet sich z.B. auf einer Spule in einem Schiffchen. Führt man das Schiffchen durch die Kettfäden wickelt sich der Faden ab. Das Gewebe entsteht dadurch, dass die Kettfäden unterschiedlich angehoben werden, bevor der Schussfaden eingeführt wird. Den Abstand zwischen den Kettfäden, der beim Heben entsteht, nennt man Fach.

Befindet sich der Schussfaden im Fach, wird er angeschlagen, das heißt an das bereits bestehende Gewerbe geschoben. Diese Verkreuzung der Fäden nennt man Bindung.

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Gesammelt und aufgebaut: Schafsnase auf Probe

Vor 5 Jahren habe ich alle damals gesammelte Stücke, Texte und Fotos probeweise aufgebaut. Ich hoffe, dass die Sammlung weiter wächst und noch inetessanter wird. Gerne nehme ich Sach- Spenden an (ohne Spendenquittung, da ich als Einzelperson nicht berechtigt bin.). Sobald sich ein passender Raum findet, wird die Sammlung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Perlenweben

Die Perlen sind bei aufgefädelten Arbeiten in der Reihe versetzt. Beim Weben jedoch, liegen die Perlen in geraden Reihen neben- und übereinander.

Beim Aufreihen von Perlen wird mit einem Faden gearbeitet, beim Weben wird mit Kett- und Schussfaden gearbeitet.

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