
Stoffe zum Verarbeiten
Erste Materialspenden für das Projekt „Schick+Gut“ sind eingegangen und das Regal füllt sich. Nun kann die Arbeit beginnen und die Suche nach Migranten und Migrantinnen, die das Projekt mit Leben füllen auch.
Faser Geschichten und Geschichte

Stoffe zum Verarbeiten
Erste Materialspenden für das Projekt „Schick+Gut“ sind eingegangen und das Regal füllt sich. Nun kann die Arbeit beginnen und die Suche nach Migranten und Migrantinnen, die das Projekt mit Leben füllen auch.
(lateinisch: Genista oder Genésta)
Ginster ist ein bis zu 5 Meter hoher Strauch mit einfachen, spärlichen Blättern, die bei Sommeranfang abfallen. Er ist eine anspruchslose Pflanze, die keine besondere Kultur benötigt. Der Ginster wächst bis zu 1000 Meter über NN. Die Fruchthülsen enthalten eierförmige Samen.
Ginster wird zur Herstellung von Besen, Körben, pharmazeutischen Mittel, Ölen, Ziegenfutter, in der Autoindustrie und zum Teil für die Färberei verwendet. Die Fasern des Ginsters befinden sich in den Zweigen. Geringe Bedeutung der Faser in der Textilherstellung, der Cytisus scoparius oder Spartium junceum Gattungen.
Störweber, ein Handwerksberuf, der sich in der Zeit entwickelte, in der Stoffe noch gewalkt wurden. Es war zunächst ein unbeliebter Handwerker. Er nahm die schwere Arbeit des Walkens ab und webte auch häufig die Stoffe.
Störweber waren nicht in der Zunft. Später gingen sie auf Wanderschaft, auf „Stör“ oder auch „Walz“ genannt.
Nicht immer müssen Schafe auf eingezäunten Weiden grasen. Das ist nicht nur heute so. Das war auch in früheren Zeiten so geregelt, was unterschiedlichen Folgen hatte. Hier zwei Beispiele:
Bis ins 19 Jh. durften spanische Hirten ihre Schafe während des Sommers überall grasen lassen. Dies hatte Folgen für den Ackerbau. Nur mithilfe einer königlichen Sondererlaubnis durften die Feldbesitzer die Hirten vom Land verweisen.
Nach Abschaffung der Vorrechte blühte der Ackerbau auf, die Schafzucht hingegen ging zurück.
Was höre ich surren,
Im Takte und knurren,
Als kämen im Bunde
Viel Kätzchen und Hunde
Zumal auf mich ein!
Stammen aus: Herkunftsgebiet ist der südöstliche Ostseeraum, Baltikum und
Ostpreußen
Werden groß: Widerristhöhe von 50- 60 cm
Wiegen in kg: Weibliche Tiere 30- 35 kg
Böcke 40- 50 kg
Ihre Wolle: -Eignet sich zum Spinnen (Achtung keine Elastizität) und
sehr gut zum Filzen;
-Beim Färben bleiben die Grannen weiß, oder färben sich
Pastell;
-Die Wolle besteht aus 3 Haartypen:
Feine Unterwolle, langes Deckhaar als Schutz vor Regen und Schnee und Grannen oder Stichelhaar
Ihre Beruf: Vorrangig Landschaftspfleger
Und ihre Eigenarten: Die Skudden gehört zu den Landschafrassen und
gehört zu den gefährdeten Haustierrassen. Sie ist
kleinrahmiges, weißes, schwarzgraues oder gold-
braunes Heideschaf, kurzschwänzig mit kleinen
Ohren. Die Böcke tragen Mähne und Schnecken-
Gehörn. Weibliche Tiere sind hornlos.
Bei einer Schur, meist Ende April bis Anfang Mai,
erhält man 1-2 kg Vlies.
Wenn man Dummheiten macht,
müssen sie wenigstens gelingen.
Napoleon Bonaparte

Schick+Gut
Mode und Nützliches
(schicke Mode und Gebrauchsgegenstände
aus weiterverwendeten oder wiederverwendeten Material)
Gearbeitet aus: Musterstücke, Reste, Rückläufer, Handmuster, Ausschuss, Stoffe, Filz, Leder, Segel, Kaffeesäcke, alten Leinen, Krawatten, Oberhemden, Jacketts, T-Shirts, Jeans (Jacken, Hosen), Blusen, Röcke, Strickjacken, Pullover, Taschen, Gürtel, Schlüsselbänder, Knöpfe, Handarbeitsgarn, Nähgarne, Schnallen…
Schafsnase ist wieder mit einer sehr kleinen Ausstellung zu sehen. Einige Objekte sind bis auf weiteres in der Änderungsschneiderei „Krinoline“ in Schleswig zu sehen.

Das Fenster von Außen
wird auch Körperlaus genannt und ist eine Unterart der Menschenläuse.
Sie ist etwa 4 mm groß und weißlich bis braun gefärbt. Sie ist vermutlich aus der Kopflaus hervorgegangen. Sie begleitet den Menschen, wahrscheinlich seitdem er Kleidung trägt. Genanalysen weisen auf einen Entstehungszeitraum vor etwa 75.000 Jahren hin.
Ihre Stiche lösen kleine juckende Schwellungen aus. Zur Bekämpfung der Kleiderläuse sind die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten.
Es war einmal eine Prinzessin drüben in England, die war so schön, dass es ihresgleichen nicht mehr gab, und das ließ sie wirklich in die Zeitung setzen, aber sie war zugleich so stolz, dass sie sich kaum selbst kannte. Unzählige freiten um sie, aber alle bekamen ein Nein zu hören. Der König hier in Dänemark hatte einen Sohn, der sich selbst auch für einen stattlichen Kerl hielt, und dem kam es denn in den Sinn, auszuziehen und um die Prinzessin anzuhalten. Also fuhr ein Schiff aus und ein großes Gefolge mit ihm.
Als er in London ankam, ging er ins Schloss und trug seine Absicht dem König vor. Der König hatte nichts dagegen, aber die Prinzessin sollte ihren freien Willen haben, sagte er, und so wurde sie herein gerufen; aber als der Prinz ihr seinen Antrag machte, warf sie den Kopf zurück und sagte, dass sie nicht mehr von ihm wissen wolle als von ihres Vaters Schuhbürste oder Wichsschachtel. Damit konnte er abziehen.
Nun nahm er sich vor, dass er ihr als Entgelt für diese Antwort einen Streich spielen wolle. Da ging er zum Schiff hinunter und ließ seine Sachen ans Land tragen und in einem Gemach unterbringen, das er gemietet hatte, und dann ließ er alle seine Leute heimsegeln und seinem Vater ausrichten, dass er fürs Erste nicht käme.