Jostenbänder sind Bänder mit einer sehr alten Tradition im Ostseeraum.
„Jost“ ist altpreußisch und bedeutet „Gürtel“. Es ist ein gewebtes buntes Band das als Gürtel, Schürzenband, Hosenträger, Verschlüsse oder Trageriemen benutzt wurde und sehr viele und reichliche Muster hatte. Im Norden Ostpreußen gehörte es zur Tracht, als Gürtel oder Schmuckband.

 

Jostenbänder werden in der Technik der Kammweberei in Kettripsbindung (von den Kettfäden gebildete Querrippen) hergestellt. Gute Weberinnen benötigen nur 2 runde Hölzer zum Weben.

Der Ursprung des Jostenbandes findet sich im alten Ostpreußen, im Memelland, in Skandinavien und im Baltikum. In der kurischen, litauischen und prussischen Sprache bedeutet „Josta“ Gürtel.

Die ältesten Funde in Schlesien und Ostpreußen stammen aus den 3. Jh.n.Ch.

Frau Burchert berichtet in ihrem Buch Ostpreußische Jostenbänder, das die Mädchen nach Anweisung ihrer Großmütter die ersten Bänder schon vor dem Schulbesuch webten. In diesem Band trugen sie dann die Schultafel.

Bei den historischen Jostenbändern sind die Musterfäden aus Wolle und dicker als die anderen Kettfäden. Wichtig sind 2 Fäden aus z.B. Baumwolle zwischen den wollenen Musterfäden, damit ein Gewebe entstehen kann. Die Bänder können bis zu 50 verschiedene Muster enthalten.

Ein Lächeln kostet nichts und bringt doch so viel.

Es bereichert den Empfänger und den Geber.

Es ist vielleicht nur kurz,

doch die Erinnerung daran oft unvergänglich.

Keiner ist so reich, um darauf verzichten zu können.

Und keiner zu arm, dass er es sich nicht leisten könnte.

Es bringt Glück und ist ein Zeichen von Freundschaft.

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