Die Faser wird aus den langen Fasern des Kaninchenfells gewonnen. Sie ist besonders leicht, geschmeidig, fein und weich. Die Wolle hat viele Hohlkammern, die kälteisolierend wirken und die Haare erreichen eine Länge von ca. 20 cm. Ein Tier gibt ca. 300- 350 g pro „Schur“. Die Tiere müssen durch Zupfen oder Scheren von ihrer Wolle befreit werden, da sie nicht von allein aus dem Fell rutscht. Dieser Vorgang findet während der Ruhephase der Haarfollikel statt.Die Wolle kann ohne Reinigen und Kadieren versponnen werden. Angorafilz wird aus Satinangorawolle hergestellt.

 

Die Wolle ist nicht für Babykleidung geeignet da sie sich leicht aus dem Faden löst.

In Frankreich und Schweiz gibt es Rassen mit gröberer Wolle, die ausgerupft wird, daher der Name „Rupfhase“.

Die Kleidung hat besonders viele Luftpolster und bedarf viel Pflege um diese zu erhalten. Sie wärmt sehr gut und wird für Wäsche bei rheumatischen Erkrankungen verwendet.
Die Wolle der Angoraziege wird unter dem Namen Mohair verkauft.

Der Name des Angorakaninchens (z.B. Englisches Seidenkaninchen) ist an den Namen der Angoraziege angelehnt, da sich die Felle ähnlich sind.

Angorakaninchen stehen seit 2002 auf der Liste der gefährdeten Haustiere.

Ca. seit 300 Jahren ist das Kaninchen in England beheimatet, seit ca. 1777 in Deutschland. 1987 wurde das Angorakaninchen in den USA als Rasse anerkannt.

Sei du selbst die Veränderung,

die du dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi