Faser Geschichten und Geschichte

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Schafsnase übt sich als „Lehrerin“

Upcycling ein Thema für die Schule? Ja, warum nicht. Die Leitung der Dannewerkschule in Schleswig fand das Angebot interessant und so kam es, dass Schafsnase nun einmal in der Woche zur Schule geht. Thema des Nachmittags- Angebotes: Upcycling- Nähen – Tauschen. Nähen, das wollen die SchülerInnen ganz dringend. Über Recycling wissen sie nicht viel. Es ist auch nicht von Interesse. Schauen wir was da noch geht.

Hier ein kleiner Einblick in das Abenteuer Schule:

Material für den Schulkurs

Material für den Schulkurs

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Schafsnase geht fremd

Heute berichtet Schafsnase mal nicht von Wolle, Fasern oder Stoffen, das tut schafsnase zwar am liebsten, aber heute mal nicht.
Die Familie hat gemeinsam an dem Buch „Lorbas, verflixter“ Geschichten eines Schlitzohres gearbeitet. Es sind die Kindheitserinnerungen des Vaters bzw. des Großvaters an seine Kindheit in Ostpreußen und Wilhelmshaven. Da Bernhard Fischer Jahrgang 1934 ist, handelt es sich um die Zeit vor, während und nach dem 2. Weltkrieg. Eine Kindheit mit Höhen und Tiefen und ganz vielen Streichen. Uns hat dieses Geschenk an das Familienoberhaupt am Herzen gelegen. Hoffen wir mit der kleinen Lektüre weitere Menschen zu berühren und vor allen jüngeren Menschen zu zeigen, dass die Zeiten vor Handy und TV spannend und entbehrungsreich waren.

Ein kleine Buch gegen das Vergessen.
Zu bekommen unter: www.buch-franke.de

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Gut Ding braucht Weile- Schick&Gut ist online

Die ersten Ideen für das Projekt Schick&Gut sind schon vor einiger Zeit durch den Kopf gezogen. Viele Wochen sind vergangen und einige Ideen wurden in dieser Zeit verworfen. Nun ist Schick+Gut mit einem kleinen Shop online.
Viel wird sich in den nächsten Wochen am Konzept noch ändern oder hinzukommen. Den Stolz auf einen Anfang gibt es trotzdem.

Weiterhin sind wir auf der Suche nach Frauen und Männern, die ihre Fähigkeiten, Ideen und Handarbeitstraditionen ihrer Herkunftsländer einbringen möchten, sowie Menschen die uns Material spenden möchten.

Manche Dinge sind noch in Planung:

Schickes für die Waden

Schickes für die Waden

Anderes wartet auf fleißige Stickerinnen:

Pulswärmer fertig genäht

Pulswärmer fertig genäht

Unsere wahre Heimat ist das Jetzt.
Im gegenwärtigen Augenblick zu leben ist ein Wunder.

Thich Nhat Hanh

Beim Flachsbrechen

Plauderinnen, regt euch stracks!
Brecht den Flachs,
Daß die Scherbe springe,
Und der Brechen Wechselklang
Mit Gesang
Fern das Dorf durchdringe!

Herbstlich rauscht im Fliederstrauch
Kalter Hauch,
Und der Nachtblau leuchtet!
Dennoch brecht mit bloßem Arm,
Brecht Euch warm,
Weil der Mond uns leuchtet!

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Warum ist ein Taschentuch quadratisch?

Ein Tüte Spenden für das Projekt Schick+Gut erinnerte mich an einen Text über Taschentücher. Ich habe ihn vor ein paar Wochen gelesen und mir Notizen gemacht. Wer ist schuld an dem Format unserer Taschentücher?
Die ersten Taschentücher dienten nicht dem Nase putzen. Dafür benutzten die Menschen Daumen und Zeigefinger, Tischtücher oder Ärmel. Wer vornehm war, der nahm die linke Hand.

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Wie, wer, was?

Ich sehe seidene Kleider,
sofern man als Kleider bezeichnen kann,
was weder für den Leib
noch für das Schamgefühl
einen Schutz darstellt und
was für ungeheure Summen Geldes
von unbekannten Völkern eingehandelt wird.
Seneca, geboren ca. im Jahre 1 in Corduba, gestorben 65 n. Chr. in Rom; Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und ein maßgeblicher Erzieher des späteren Kaiser Nero; Verfasser einer Denkschrift zum Thema „Warum es weise ist, dass Herrscher Milde walten lassen sollten (de clementia).

Verbiete du dem Seidenwurm zu spinnen,
Wenn er sich schon dem Tode näher spinnt:
Das köstliche Geweb´entwickelt er
Aus seinem Innersten und lässt nicht ab,
Bis er in seinen Sarg sich eingeschlossen.
Goethe, Torquato Tasso

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Weitere Redewendungen

Herein, wenn es kein Schneider ist.

Sie friert wie ein Schneider.

Er ist aus dem Schneider.

Ich knüpfe ein Netz aus Gedanken
Ümhülle damit dein Herz
Aus Zärtlichkeit webe ich Bande
Wie Seide so fein und stark.
Peter E. Schumacher

Da kriegst du doch die Motten!

Der Ausdruck „Die Motten“ ist ein sehr sarkastischer Begriff für die Tuberkulose (Schwindsucht). Er zählt zu den ca. 70 noch heute bekannten Begriffen aus der Sprache der Rotwelsch. Viele dieser Worte sind verrucht.
Es war die Sprache der Landsknechte, fahrenden Händlern, Betrügern, Schausteller, Huren und anderer Personen die zu den ausgegrenzten Mitmenschen gehörten. Diese Sprache entstand im späten Mittelalter und auch andere Menschengruppen hinterließen in ihr Spuren, wie zum Beispiel die Sinti und Roma. Rotwelsch, als Sprache, gab den Menschen eine Identität und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit. Sie lässt sich als Code oder Geheimsprache gezeichnen.

Hier ist nur eine der vielen Redewendungen erklärt. Viele Spaß beim Erforschen der vielen anderen Sprichwörter.

Das britische Militär und die Mode

Cardigan – Strickjacke

kommt von James Thomas Brudenell 1.Earl of Cardigan (1797 – 1868). Er war General im Krimkrieg. Die britische Strickwarenindustrie erhielt durch die Kälteprobleme der Cardigan Truppen gewaltige Innovationen. Heute: eine gewebte oder gestrickte kragen- und reverslose Sportjacke.

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