Schafsnase

Faser Geschichten und Geschichte

Archive (Seite 2 von 45)

Drei Winter, vier Sommer

Drei Winter, vier Sommer
drei Äpfel am Baum
Jetzt komm ich zu mei´m Schatz
aus dem Arbeitshaus heim

Vom Spinnrad, vom Spinnrad
vom Spinnrad, trira
vom Spinnrad, vom Spinnrad
vom Spinnrad, halt´s an

Jetzt hat mich mein Vater ins Arbeitshaus gegeben
das wegen meinem lustigen und liederlichen Leben

Zum Spinnrad…

Drunten im Arbeitshaus im extra Zimmer
da tun die schönen Mädchen die Baumwolle spinnen

Die Göttinger Mädchen, die sind auch so rar
sie betteln das Brot und krausen das Haar

Ein Kreuzer, ein Kreuzer, ist um und um rund
Mein Schatz sitzt drunten, spinnt anderthalb Pfund

Spinnen brav Baumwoll und spinnen brav Seide
du kannst noch drei Jahre im Arbeitshaus bleiben

Drei Jahre im Arbeitshaus und achtzehn Jahre alt
jetzt bitt‘ ich Herr Verwalter, entlassen Sie mich bald!

unbekannt

Mariechen hat ein kleines Schaf

1. Mariechen hat ein kleines Schaf, kleines Schaf, kleines Schaf,
Mariechen hat ein kleines Schaf, schneeweiß, so war sein Fell.
Wo immer auch Mariechen war, Mariechen war, Mariechen war
Wo immer auch Mariechen war, lief das Schäfchen hin auch schnell.

2. Das Schäfchen ging zur Schule mit, Schule mit, Schule mit,
Das Schäfchen ging zur Schule mit, doch verboten war das heut’.
Die Kinder haben sehr gelacht, sehr gelacht, sehr gelacht,
Die Kinder haben sehr gelacht, alle haben sich gefreut.

3. Der Lehrer schickt das Schaf hinaus, Schaf hinaus, Schaf hinaus,
Der Lehrer schickt das Schaf hinaus, doch es wartet vor dem Haus.
Und es blieb geduldig dort, duldig dort, duldig dort,
Und es blieb geduldig dort, bis Mariechen kam heraus.

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart

Text: Sarah Josepha Hale

gefunden: www.liederkiste.com

Es ritten drei Seidenweber zum Tor hinaus

Es ritten drei Seidenweber zum Tor hinaus
Adje o weh
Es ritten drei Seidenweber zum Tor hinaus
so schauen alle Mädchen zum Fenster hinaus
Adje o weh adje
Adje o weh adje

Sie reiten also fort bis über den Rhein
adje o weh
Sie reiten also fort bis über den Rhein
bei einer Frau Wirtin da kehren sie ein
Adje o weh adje
Adje o weh adje

„Frau Wirtin habt ihr gut Bier und Wein?
so bringet den lustigen Seidenwebern herein!“

„Guten Wein und Bier das haben wir schon
Gleich wie eine Frau Wirtin es haben soll“

„Frau Wirtin ihr habt doch ein Töchterlein
sollt uns vorstellen den roten kühlen Wein“

„Meine Tochter die ist ja noch viel zu klein
für euch vorzustellen den roten kühlen Wein“

„Ach Mutter ich bin ja schon eben recht
denn ich hab schon geschlafen bei unserm Hausknecht“

„Hast du schon geschlafen bei unserm Hausknecht
so musst du jetzt unter das Weibergeschlecht“

„Muss ich jetzt unter das Weibergeschlecht
ei so hol der Teufel unsern Hausknecht“