Schafsnase

Faser Geschichten und Geschichte

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Arbeitsgeräte aus Ästen und Latten

Die Webgabel ist sehr leicht aus einer Astgabel hergestellt und wurde schon in ähnlich und sicher kunstvolleren Art von den Wikingern genutzt.

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Spinnen und Weben mit alltäglichen Gerätschaften

Einfache, schnellgebaute Webgeräte und Spindeln aus Dingen des täglichen Lebens:

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Ausstellung in Bremen: use-less

Im letzten Jahr fand in Bremen die Ausstellung use-less statt.

Hier ein paar wenige Eindrücke von der Ausstellung:

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Die kleine Spinnerin

„Was spinnst du?“ fragte Nachbars Fritz,
Als er uns jüngst besuchte.
„Dein Rädchen läuft ja wie der Blitz,
Sag an, wozu dies fruchte;
Komm lieber her in unser Spiel!“
„Herr Fritz, das laß ich bleiben,
Ich kann mir, wenn er’s wissen will,
So auch die Zeit vertreiben.

Was hätt‘ ich auch von euch, ihr Herrn?
Man kennt ja eure Weise,
Ihr neckt und scherzt und dreht euch gern
Mit Mädchen um im Kreise,
Erhitzt ihr Blut, macht ihr Gefühl
In allen Adern rege,
Und treibt, so bunt ihr könnt, das Spiel,
Dann geht ihr eurer Wege!

Schier ist’s, als wären in der Welt
Zum Spaße nur die Mädchen.
Drum geht und spaßt, wo’s euch gefällt,
Ich lobe mir mein Rädchen.
Geht, eure Weise ist kein nütz!
Wenn ich soll Seide spinnen,
So will ich, merk’s er sich!, Herr Fritz,
Nicht Werg dabei gewinnen.

Wolfgang Amadeus Mozart

27.1.1756 in Salzburg geboren, 5.12.1791 in Wien gestorben

Musiker und Komponist

Pusselwolle

Immer wieder stolpert Schafsnase bei der Suche nach interessanten und neuen Themen für diesen Blog über weitere Begriffe.

So auch diesmal.

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Der erste Schnee

Der leise schleichend euch umsponnen
Mit argen Trug, eh` ihr`s gedacht,
Seht, seht den Unhold! Übernacht
Hat er sich andern Rat ersonnen.
Seht, seht den Schneemantel wallen!
Das ist des Winters Herrscherkleid;
Die Larve lässt der Grimme fallen; –
Nun wisst ihr doch, woran ihr seid.

Er hat der Furcht euch überhoben,
Lebt auf zur Hoffnung und seid stark;
Schon zehrt der Lenz an seinem Mark.
Geduld! Schon ruft der Lenz die Sonne,
Bald weben sie ein Blumenkleid,
Die Erde träumet neue Wonne, –
Dann aber träum´ ich neues Leid!

Adelbert von Chamisso

Die Fischer´s Frau in Kopenhagen

Schafsnase fuhr nach Dänemark. Das macht sie gerne, denn Land und Menschen mag sie sehr. Das Ziel war diesmal Kopenhagen.

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Zum Jahreswechsel

Die Zeit verrinnt, die Spinne spinnt in heimlichen Geweben. Wenn heute Nacht das Jahr beginnt, beginnt ein neues Leben.

Joachim Ringelnatz

Die heilige Nacht von Eduard Mörike

Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht!

Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.

Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: „Fürcht’t euch nicht!“

„Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.“

Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;

zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm.

Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König‘ mit ihrem Stern.

Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.

Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: „Gott in der Höh sei Ehr!“

Fritzchen und die Kollegen

Eine junge Familie spaziert am Deich lang. Das Kind hat ein Laufrad mit. Sie ändern ihre Richtung und nehmen den Weg zur Deichkrone. Dort bleiben sie, ziemlich dicht neben Fritz, stehen. Der kleine Junge lässt sein Laufrad fallen, stemmt die Arme in die Seiten, wobei er laut ruft: Überall Schafe!

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Thema von Anders Norén.