Schafsnase

Faser Geschichten und Geschichte

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Papierkleidung oder Kamiko und Shifu

Die japanische Papierkultur ist sehr differenziert zu der westlichen Kultur. Papier war ein Ausdrucksmittel für Religion und Menschlichkeit. So kam auch der Papierkleidung eine besondere Rolle zu.

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Olefin-Faser, ein Steckbrief

Olefin ist eine Faser die in der 1950er Jahren erstmals produziert wurde. Hierbei handelt es sich um eine synthetische Faser aus Polypropylen oder Polyäthylen.

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Schafsnase reiste zur 5W Geburtstagsfeier nach Stuttgart

In diesem Jahr feiert die Organisation „Womenwelcomewomenworldwide“, an organisation of international friendship, ihren 35. Geburtstag. (http://www.womenwelcomewomen.uk)

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Und wer ein faules Grittchen hat

Und wer ein faules Grittchen hat, Grittchen hat,
kann der nicht lustig sein,
kann der nicht lustig sein?
Sie schläft ja alle Mor gen, Mor – gen,
b i s daß die Sone scheint
und der Hirt die Herd‘ austreibt.

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Aus dem alten Ordner: Zipfel weben

Manchmal ist es schön in alten Unterlage zu blättern:

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Ikat oder Fadenfärbung

Die Ikatfärbung gehört zu den alten Traditionen in Indonesien. Ikatten ist der indonesische Ausdruck für abbinden, abdecken. Die Ikat- Weberei kommt ursprünglich aus dem Gebiet Sikka an der Südküste von Flores. Die Muster sind seit vielen Generationen gleich und werden in der Tradition durch Mythen bestimmt, sie werden nur mündlich überliefert.

Es gibt 3 verschiedene Arten der Ikatweberei: Die Kettikat, die Schussikat und die Doppelikat.

In der Kettikat- Technik wird die Kette vor dem Aufziehen auf den Webstuhl auf ein Bambusgestell gespannt. Hier werden dem Muster entsprechend bestimmte Stellen mit Bambusbast abgebunden oder umwickelt (ikatiert). Nun wird die Kette gefärbt, wobei die Stellen unter dem Bast nicht mit gefärbt werden. Sollen mehrere Farben gefärbt werden muss die Kette auch mehrmals abgebunden werden. Ein Ikat- Sarong wird mit jeder Färbung wertvoller. Auch die tiefblaue Indigofarbe hat Einfluss auf den Wert eines Webstückes. Blau und Braun in verschiedenen Schattierungen sind die traditionellen Farben. Nach dem Färben werden die Kettfäden auf den Webrahmen gespannt.

In der Schussikat werden die Schussfäden und in der Doppelikat werden Kette und Schuss abgebunden.

Als Webrahmen benutzen die Frauen (Weben ist eine reine Frauensache) noch heute den Rückenwebgurt.

Die Ikat-Tücher sind ursprünglich aus Baumwolle und wurden mit Naturfarben gefärbt. Heute werden die Frauen häufig Chemiefarben und auch Kunstfasern. Die Zubereitung der Naturfarbe ist sehr aufwendig und auch von der Bodenbeschaffenheit und den Witterungen abhängig.

Früher hatten die Muster eine Schutzfunktion, leider ist das Wissen darum verloren. Auch wurde die Baumwolle nur zu bestimmten Sonn- und Mondphasen gepflanzt und geerntet. Die sollte sich positiv auf die Gottheiten und eine Ehre der Ahnen sein. Aber die verschiedenen Religionen nahmen Einfluss auf die Muster. Im alten Glauben war die Frau das Bindeglied zwischen den weiblichen Göttern, den Ahnen und den Menschen. Diese Wertschätzung drückt die Weberin in den Mustern aus.

Glück findet man entlang des Weges, nicht am Ende der Straße.

unbekannt

Der Gewichtswebstuhl

Seit dem 2. Jh.n.Ch. ist der Webstuhl in Norddeutschland und Skandinavien archäologisch nachweisbar. Heute kann man auf Wikinger-Märkten Nachbauten sehen.

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Alles neu macht der Mai…

… noch ist April und der macht was er will.

Eine Jacke werden die Damen in den nächsten Wochen abends noch hin und wieder brauchen. Warum nicht mal eine eigene Jacke Aufhübschen statt eine neue Jacke zu kaufen. Hier ein paar Anregungen:

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Osterspaziergang von J.W. von Goethe

Schafsnase wünscht allen Lesern und Leserinnen frohe Ostern.

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter in seiner Schwäche
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes.
Überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farbe beleben.
Doch an Blumen fehlts im Revier.
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden.
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh, wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges ferner Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel.
Hier ist des Volkes wahrer Himmel.
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

Hornveilchen im Gehweg

Hornveilchen im Gehweg

Astrid Lindgren „Tu, tu, tu…“

Pippi Langstrumpf, Michel und viele andere Kinderfiguren von Astrid Lindgren kennt auch schafsnase. In dem Buch „Das entschwundene Land“ schreibt sie über das Märchen „Die Schafe auf Kapela“.

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Thema von Anders Norén.