Bison

Die Bisons sind Wildrinder, die auf der Nordhalbkugel leben. Heute unterscheiden wir das „Amerikanische Bison“ und das europäische „Wisent“. Wobei die Bisons in der Eiszeit nach Amerika wanderten.

Bisonwolle ist zart und wärmt sehr gut. Sie nimmt mehr Feuchtigkeit auf als Schafwolle. Die warme, braune und weiche Unterwolle wächst zwischen dem mittelborstigen Deckhaar. Langes und feste Haar befinden sich am Kopf und Beinen. Die Tiere verlieren im Frühjahr ihren Winterpelz in großen Fetzen. Eine weitere Form der Wollgewinnung ist das Scheren der Felle nach dem Schlachten. Maximal 500 Gramm Unterwolle lassen sich von einem ausgewachsenen Bison gewinnen.

Moschusochse

Er wird auch Schafsochse oder Bisamochse genannt und zählt zu den Paarhufern. Sie sind Bewohner der arktischen Tundren.

Moschusochsenwolle ist das sehr seltene Moschusochsenhaar. Es ist das ca. 5 cm lange flaumige Unterhaar des arktischen Moschusochsen. Darüber liegt das Grannen- oder Schutzhaar, das bis zu 60 cm lang werden kann. Zur Sommermitte verlieren die Tiere ihre Unterwolle, später erst das Grannenhaar. Ein Auskämmen ist nur ein Mal im Jahr möglich, ist sehr aufwendig und auch ein ausgewachsener Moschusochse erbringt nur einen Ertrag von etwa 2 bis 3 kg Quiviut pro Jahr.

 

Nerz

Den Nerz unterteilen wir in den „Amerikanischen Nerz“ oder „Mink“ und in den „Europäischen Nerz“. Wobei der amerikanische Nerz in Farmen gezüchtet wurde und von dort geflüchtet ist (Gefangenschaftsflüchtling). Mittlerweile ist er hier heimisch geworden. Europäische Nerze wurde nicht gezüchtet.

Für das Garn wird das Unterhaar ausgebürstet. Die Haptik ähnelt dem Kaschmir.

Nur tote Fische
schwimmen immer mit dem Strom.

Rita Süssmuth