Schafsnase

Faser Geschichten und Geschichte

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Autor: Gabriele Franke (Seite 2 von 36)

1916, Kinder bekommen schulfrei zum Brennnessel-sammeln

Ungefähr in den Jahren 1915 bis 1917 gab es in Deutschland für die Kinder neben oder statt Schulunterricht die Aufgabe des Brennnessel sammeln.

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Interessant am Thema vorbei: Die Geldkatze

Wenn schafsnase nach Themen oder Fotos sucht, kommt sie schon mal etwas ab. Hier fiel ihr ein Foto aus dem letzen Jahr auf. Es entstand im Mai 2018 im Slottsmöllan, Halmstad, Schweden als wir das Glück hatten durch das Museumsarchiv zu streifen zu können.

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Das rote Schaf

Es war einmal ein Schafhirte, der wohnte in einer hübschen Hütte mitten im Wald. Sein Herr hatte mit ihm ausgemacht, das er für jedes Schaf, das geboren werde, dreißig Heller Lohn bekomme, für jedes, das verloren gehe, dreißig Heller abgezogen erhalte.

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Die Lotusfaser

Lotusfasern werden am Inle-See im Shan Staat (Verwaltungseinheit in Myanmar – Burma/Birma, Heimat der Intha, Intha  bedeutet so viel wie „Menschen vom See“.) gewonnen. Lotos oder Lotusblume gehört zur Gattung der Lotosgewächse.

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Papierkleidung oder Kamiko und Shifu

Die japanische Papierkultur ist sehr differenziert zu der westlichen Kultur. Papier war ein Ausdrucksmittel für Religion und Menschlichkeit. So kam auch der Papierkleidung eine besondere Rolle zu.

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Olefin-Faser, ein Steckbrief

Olefin ist eine Faser die in der 1950er Jahren erstmals produziert wurde. Hierbei handelt es sich um eine synthetische Faser aus Polypropylen oder Polyäthylen.

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Schafsnase reiste zur 5W Geburtstagsfeier nach Stuttgart

In diesem Jahr feiert die Organisation „Womenwelcomewomenworldwide“, an organisation of international friendship, ihren 35. Geburtstag. (http://www.womenwelcomewomen.uk)

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Und wer ein faules Grittchen hat

Und wer ein faules Grittchen hat, Grittchen hat,
kann der nicht lustig sein,
kann der nicht lustig sein?
Sie schläft ja alle Mor gen, Mor – gen,
b i s daß die Sone scheint
und der Hirt die Herd‘ austreibt.

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Aus dem alten Ordner: Zipfel weben

Manchmal ist es schön in alten Unterlage zu blättern:

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Ikat oder Fadenfärbung

Die Ikatfärbung gehört zu den alten Traditionen in Indonesien. Ikatten ist der indonesische Ausdruck für abbinden, abdecken. Die Ikat- Weberei kommt ursprünglich aus dem Gebiet Sikka an der Südküste von Flores. Die Muster sind seit vielen Generationen gleich und werden in der Tradition durch Mythen bestimmt, sie werden nur mündlich überliefert.

Es gibt 3 verschiedene Arten der Ikatweberei: Die Kettikat, die Schussikat und die Doppelikat.

In der Kettikat- Technik wird die Kette vor dem Aufziehen auf den Webstuhl auf ein Bambusgestell gespannt. Hier werden dem Muster entsprechend bestimmte Stellen mit Bambusbast abgebunden oder umwickelt (ikatiert). Nun wird die Kette gefärbt, wobei die Stellen unter dem Bast nicht mit gefärbt werden. Sollen mehrere Farben gefärbt werden muss die Kette auch mehrmals abgebunden werden. Ein Ikat- Sarong wird mit jeder Färbung wertvoller. Auch die tiefblaue Indigofarbe hat Einfluss auf den Wert eines Webstückes. Blau und Braun in verschiedenen Schattierungen sind die traditionellen Farben. Nach dem Färben werden die Kettfäden auf den Webrahmen gespannt.

In der Schussikat werden die Schussfäden und in der Doppelikat werden Kette und Schuss abgebunden.

Als Webrahmen benutzen die Frauen (Weben ist eine reine Frauensache) noch heute den Rückenwebgurt.

Die Ikat-Tücher sind ursprünglich aus Baumwolle und wurden mit Naturfarben gefärbt. Heute werden die Frauen häufig Chemiefarben und auch Kunstfasern. Die Zubereitung der Naturfarbe ist sehr aufwendig und auch von der Bodenbeschaffenheit und den Witterungen abhängig.

Früher hatten die Muster eine Schutzfunktion, leider ist das Wissen darum verloren. Auch wurde die Baumwolle nur zu bestimmten Sonn- und Mondphasen gepflanzt und geerntet. Die sollte sich positiv auf die Gottheiten und eine Ehre der Ahnen sein. Aber die verschiedenen Religionen nahmen Einfluss auf die Muster. Im alten Glauben war die Frau das Bindeglied zwischen den weiblichen Göttern, den Ahnen und den Menschen. Diese Wertschätzung drückt die Weberin in den Mustern aus.

Glück findet man entlang des Weges, nicht am Ende der Straße.

unbekannt

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